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Wer Red Matter noch nicht kennt, den werde ich in meinem kleinen Rückblick nicht Spoilern. Uns verschlägt es als Agent im Raumanzug auf einen Saturnmond. Dort betreten wir eine verlassene Basis und müssen Dokumente besorgen. Soweit die Handlung zum Einstieg.

Red Matter ist ein Puzzle Spiel, das wir in der VR sehr intensiv erleben. In jedem Raum stoßen wir auf neue Rätsel und Storyelemente. Das gesamte Spiel ist in englischer Sprache, aber gut verständlich vertont. Die Rätsel sind allesamt gut lösbar, wenn man etwas Geduld mitbringt und die Umgebung aufmerksam untersucht.

Ein paar kleine Gruselelemente peppen den Spielverlauf auf, jump scares oder ähnliches gibt es aber nicht. Psychische Schäden muss also niemand befürchten.

Die Spieldauer beträgt nur einige Stunden, je nachdem wie schnell ihr die Rätsel löst. Für mich hätte die Geschichte noch etwas länger sein können. An einigen Stellen starteten die Events im Spiel nicht und ich musste den kleinen Abschnitt erneut beginnen. Gespeichert wird automatisch und durch eine Einblendung angezeigt. Erst dann solltet ihr das Headset ausschalten, da sonst der Spielstand verloren geht. Die Abschnitte sind aber nie zu lange und einmal gelöste Rätsel sind schnell nochmals absolviert.

Durch den explorativen Charakter, hat das Spiel leider keinen großen Wiederspielwert, Preis-Leistung sind aber völlig okay. Die Story ist ziemlich verworren und am Ende seid ihr eventuell geneigt euch eine Zusammenfassung anzuschauen. Nach dem Spiel ist das auch völlig okay. Fortgesetzt wird Red Matter in einem zweiten Teil, den ich bald auch für euch spiele.

Als VR-Titel ist Red Matter sehr zu empfehlen, wenn man Knobeleien und ein ruhiges Spielerlebnis bevorzugt. Geballert wird hier nicht. Das Spiel bietet unterschiedliche Steuerungsarten an. Für Menschen mit Simulator Sickness wie mich, ist der Teleportmodus bei der Fortbewegung ideal.

About author

Chris

Christian Thieme ist Fotograf, Journalist und PR-Berater. Der gebürtige Niederrheiner wurde in Wesel geboren und hat mit sechs Jahren seine Leidenschaft für Computerspiele entdeckt. Sein erstes System war der Commodore Amiga 500 gefolgt von einem 486er DX 40. Sein liebstes Genre sind Point & Click Adventures.

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