The Call – Endstation Frustration

Wer gerne ziellos in der Dunkelheit rumrennt und nachts davon träumt, sich von androidenschritt.wav und schrei.wav beschallen zu lassen, muss dieses Spiel erlebt haben. Das erste Level fühlt sich an, als spiele man Russisches Roulette mit nur einer leeren Kammer.

Hier die erste halbe Stunde (und das erste Level) des Spiels mal angezockt:

Pro:
– es war günstig
– herausfordernde Rätsel

Kontra:
– Bereits das erste Level brachte mich zur Verzweiflung.
– Grafik ist… nun ja.
– Der Sound ist eine Katastrophe
– Zwar gibt es einige ominöse Hinweise, aber mit ein wenig mehr würden wir nicht direkt die Lust verlieren, weil wir im ersten Level mit Bruteforce-Attacken jede verdammte Türe abklappern in der verzweifelten Hoffnung, die richtige zu erwischen, um nicht wieder GANZ VON VORNE anfangen zu müssen!
– Ein bisschen In-Game-Story würde anfangs Sinn machen… sind wir ein Massenmörder, der mit gestohlenem Polizeiwagen und Waffe in ein Haus einbricht um die Asche einer Großmutter zu klauen und sich diese in die Milch zu rühren, oder sind wir der brave Polizist? Ist es unser Haus? Was ist da los?
– Grusel ist anders

Fazit:
Mag ich eigentlich nicht ziehen. Wer sich gern die neunschwänzige über den Rücken zieht und dabei vor Freude jubiliert, darf gerne zugreifen.