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Cyberpunk-Flugsimulation startet auf Steam

G-Rebels hebt im Early Access ab

Die Triebwerke laufen, das Cockpit ist verriegelt und unter dem eigenen Fluggerät ziehen die Häuserschluchten einer dystopischen Metropole vorbei: G-Rebels ist am 20. Juli 2026 in den Early Access auf Steam gestartet. Die Action-Flugsimulation der Reakktor Studios erscheint unter dem Label des Publishers Senatis und richtet sich an Spieler, die schnelle Luftkämpfe, offene Spielwelten und futuristische Großstadtkulissen miteinander verbinden möchten.

Ganz unbekannt dürfte das Konzept älteren PlayStation-Spielern nicht vorkommen. G-Rebels versteht sich als geistiger Nachfolger von G-Police, das Ende der Neunzigerjahre Polizeiarbeit, Science-Fiction und bewaffnete Fluggeräte zusammenbrachte. Statt nostalgische Mechaniken lediglich zu kopieren, überträgt Reakktor Studios diese Grundidee in eine frei erkundbare Welt mit dynamischem Wetter, Tag-Nacht-Wechseln und optionaler Virtual Reality.

Vor dem Start in den Early Access war G-Rebels bereits als Demo verfügbar. Das Feedback aus dieser Phase floss laut Entwickler in die weitere Produktion ein. Die nun veröffentlichte Fassung bildet noch nicht das vollständige Spiel ab, liefert aber bereits das erste Kapitel der Handlung und mehrere Möglichkeiten, sich abseits der Hauptgeschichte zu beschäftigen.

Im Zentrum stehen neun Hauptmissionen, die den Einstieg in eine Geschichte rund um Intrigen, Machtkämpfe und die Geheimnisse des Atlas-Archipels erzählen. Hinzu kommen zehn Nebenmissionen sowie Rennen, Kopfgeldjagden und weitere Aktivitäten. Piloten übernehmen dabei unter anderem Eskorten, Schmuggelaufträge, Patrouillen und Angriffe auf Außenposten. Auch Gefechte rund um große Frachtschiffe gehören zum derzeit verfügbaren Programm.

Ausgangspunkt vieler Einsätze ist Daevos. Die dicht bebaute Mega-City dient als futuristische Kulisse für Verfolgungsjagden und Schusswechsel zwischen Wolkenkratzern. Mit der Early-Access-Version öffnen sich außerdem weitere Gebiete des Atlas-Archipels. Die Spielwelt wird ohne klassische Ladebildschirme gestreamt, sodass sich Missionen und Erkundungsflüge ohne regelmäßige Unterbrechungen verbinden sollen.

Wer über entsprechend leistungsfähige Hardware verfügt, kann den Grafikmodus „Insane“ aktivieren. Dieser erhöht die visuelle Qualität der Spielwelt und richtet sich an Rechner, die mit volumetrischen Wolken, Wettereffekten und der weitläufigen Umgebung zurechtkommen. Ergänzt wird die Darstellung durch räumlichen 3D-Sound, der Flugbewegungen und Gefechte akustisch im Raum verorten soll.

Eine zentrale Neuerung der Early-Access-Fassung ist der native VR-Modus. Mit einem kompatiblen Headset nehmen Spieler direkt im Cockpit Platz und steuern ihr Fluggerät aus der Egoperspektive. Unterstützt werden außerdem verschiedene HOTAS-Systeme, wodurch Schubregler und Joystick anstelle von Maus, Tastatur oder Gamepad genutzt werden können.

Das Interesse an dieser Spielweise war bereits vor dem Verkaufsstart erkennbar. Laut der Pressemeldung belegte G-Rebels vor seiner Veröffentlichung den ersten Platz in der Steam-Kategorie „Beliebt und bald verfügbar“ für erwartete VR-Spiele. Virtual Reality bleibt allerdings optional. Sämtliche Inhalte können auch auf einem gewöhnlichen Bildschirm gespielt werden.

Der Early Access soll den Entwicklern die Möglichkeit geben, Technik, Missionen und Spielabläufe gemeinsam mit der Community weiterzuentwickeln. Wie lange diese Phase dauern und welchen Umfang die fertige Version besitzen wird, geht aus der vorliegenden Meldung nicht hervor. Käufer sollten daher einplanen, dass sich Inhalte, Balancing und technische Eigenschaften während der Entwicklung verändern können.

Zum Start kostet G-Rebels regulär 29,99 Euro. In der ersten Verkaufswoche reduziert ein Einführungsrabatt den Preis um 20 Prozent auf 23,99 Euro. Parallel zur Veröffentlichung wird das Spiel im Steam-Showcase „Games Composed in Germany“ vorgestellt.

G-Rebels setzt damit nicht nur zum Flug über Daevos an, sondern auch zu einem längeren Entwicklungsweg. Ob aus dem geistigen Erben von G-Police ein eigenständiges Flugabenteuer wird, hängt nun auch davon ab, wie gut Reakktor Studios das Feedback der ersten Piloten verarbeitet.